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Lufttechnik

Egal für welche Räumlichkeiten - mit unseren hocheffizienten Lüftungssystemen schaffen wir die perfekten Bedingungen. Dank modernster Technologie und intelligenter Regelungstechnik lassen sich Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Luftqualität stets optimal an Ihre individuellen Bedürfnisse anpassen.

Unsere Lufttechnik bietet mehr als nur angenehme Raumtemperaturen: Durch den Einsatz energiesparender Komponenten und smarter Steuerungssysteme senken Sie den Energieverbrauch spürbar und schonen gleichzeitig die Umwelt.

Überzeugen Sie sich selbst von unseren Leistungen!

Häufig gefragt, gerne beantwortet

Was ist Außenluft?

Außenluft ist die Luft, die von außen in das Lüftungsgerät eintritt. Sie wird vom Gerät angesaugt oder strömt von selbst zum Gerät.

Was ist Zuluft?

Zuluft ist die Luft, die nach dem Durchströmen des Lüftungsgeräts in die Räume weitergeleitet wird. Sie hat im Gerät eine Behandlung erfahren, z.B. Erwärmung, Kühlung oder Filterung.

Was ist Abluft?

Abluft ist die Luftmenge innerhalb eines Raums, die vom Lüftungsgerät angesaugt wird oder zum Gerät strömt. Sie wird vom Gerät abgesaugt.

Was ist Fortluft?

Fortluft ist Abluft, die durch das Lüftungsgerät wieder ins Freie strömt. Sie verlässt das Gebäude.

Die Wohnraumlüftung funktioniert in zwei Hauptformen: mechanische Lüftung und kontrollierte Wohnraumlüftung (KWL). Die mechanische Lüftung umfasst Varianten wie Fensterlüftung, Fugenlüftung, Dachaufsatzlüftung und Schachtlüftung, die durch physikalische Kräfte wie Druckunterschied zwischen Innen- und Außenluft, thermischen Auftrieb und Wind ermöglicht werden. Diese Art der Lüftung reicht in vielen Gebäuden jedoch nicht für einen effizienten und ausreichenden Feuchteschutz aus.

Die kontrollierte Wohnraumlüftung kommt zum Einsatz, wenn die Grenze der mechanischen Lüftung überschritten wird. Sie ist unabhängig von physikalischen Einflüssen und unterscheidet sich in zentrale und dezentrale Systeme. Je nach Einsatzgebiet haben beide Systeme unterschiedliche Vorteile, wie die Rückgewinnung von Wärme, die den persönlichen Wärmebedarf spürbar senken kann. Die Wahl des optimalen Systems für Ihr Gebäude kann in einer ausführlichen Fachberatung festgestellt werden.

Eine zentrale Lüftungsanlage funktioniert durch ein einzelnes Gerät, das alle Räume eines Gebäudes mit Frischluft versorgt. Dieses zentrale Lüftungsgerät wird typischerweise in der Decke oder in der Wand installiert. Von dort aus wird die Frischluft über ein System aus Luftkanälen verteilt, die oft in der Decke oder im Fußboden versteckt eingebaut werden. Diese Anlagen werden überwiegend in Neubauten eingesetzt, da sie einen hohen Planungsaufwand erfordern. Es ist jedoch auch möglich, sie im Zuge einer Modernisierung in Altbauten zu installieren, indem die Anlage in einer abgehängten Decke montiert wird.

Eine dezentrale Lüftungsanlage funktioniert im Gegensatz zu zentralen Lüftungsanlagen ohne ein einzelnes Gerät. Stattdessen werden mehrere Geräte eingesetzt, die jeweils für die Versorgung mit Frischluft in verschiedenen Bereichen des Gebäudes sorgen. Diese Geräte werden direkt in die Außenwand des Gebäudes eingebracht, wodurch die Verlegung von Luftführungen entfällt. Dezentrale Lüftungsanlagen bieten sich insbesondere bei Modernisierungen an, da lediglich eine Kernbohrung in der Außenwand und eine Stromzuleitung erforderlich sind. Sie sind besonders interessant für Einliegerwohnungen oder die Lüftung einzelner Räume.

Bei einer Anlage mit Gegentaktbetrieb wechseln sich Zuluft- und Abluftbetrieb ab. Für den Einsatz einer solchen Anlage werden zwei Geräte mit jeweils einem Wanddurchbruch benötigt. Diese beiden Geräte werden über einen gemeinsamen Regler koordiniert.

Im Gegensatz dazu läuft bei einer Anlage mit kontinuierlichem Betrieb der Zu- und Abluftkreislauf durch ein einziges Gerät. Dieser Ansatz hat den Vorteil, dass nur ein Gerät und ein Wanddurchbruch erforderlich sind.

Die Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung ist eine spezielle Technik der Lüftung, die sowohl in zentralen als auch in dezentralen Systemen eingesetzt werden kann. Bei dieser Technik ist ein Wärmetauscher verbaut, der der erwärmten Abluft Wärme entzieht und diese auf die meist kältere Außenluft überträgt.

Durch den Einsatz dieser Wärmerückgewinnung sinkt der Lüftungswärmebedarf erheblich, da die Wärme aus der Abluft genutzt wird, um die Zuluft vorzuwärmen. Dies führt zu einer deutlichen Energieeinsparung und Steigerung der Energieeffizienz.

  • Permanentes und konstantes gutes Raumklima:
    Ohne technischen Einsatz ist in dichten Gebäuden ein ausreichender Luftaustausch nicht möglich. Die mechanische Wohnraumlüftung stellt die erforderliche Frischluftzufuhr sicher.
  • Schutz vor Schimmelbildung und Feuchteschäden:
    Eine unzureichende Abfuhr von Luftfeuchtigkeit kann zu erhöhter relativer Luftfeuchtigkeit und in der Folge zu Schimmelbildung an Wandoberflächen führen, was wiederum die Bausubstanz beschädigen kann.
  • Entfernung von Gerüchen, insbesondere aus Küche, Bad und WC:
    Der konstante Luftwechsel durch die Wohnraumlüftung verhindert, dass Gerüche aus Ablufträumen in den Wohnbereich und die Schlafzimmer gelangen.
  • Energieersparnis:
    Im Vergleich zur Fensterlüftung ist die kontrollierte Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung effizienter, da sie die richtige Austauschmenge gewährleistet und gleichzeitig Heizenergie zurückgewinnt.
  • Entlastung für Allergiker: In den Anlagen verbaute Filter, teilweise auch Pollenfilter, schützen vor Verunreinigungen und filtern Partikel aus der Außenluft, was Allergiker entlastet.
  • Weniger Lärm und Verunreinigungen von außen:
    Geschlossene Fenster halten Lärm draußen, und die Außenluft wird vor der Verteilung im Innenraum gereinigt.
  • Erhöhter Schutz vor Einbrüchen:
    Offene oder gekippte Fenster erhöhen das Risiko eines Einbruchs, was durch den Einsatz einer Wohnraumlüftung deutlich reduziert wird.

Es wird empfohlen, die Wohnraumlüftung permanent zu betreiben, insbesondere in energetisch effizienten Häusern, um einen ausreichenden Luftaustausch zu gewährleisten. Wenn Sie jedoch längere Zeit nicht zuhause sind, kann die Anlage auf einer reduzierten Stufe weiter betrieben werden.

Hier gibt uns der Gesetzgeber mit dem Gebäudeenergiegesetz Antwort. Die natürliche Belüftung ist ausdrücklich nicht verboten. Allerdings zeigen reichhaltige Erfahrungen, dass das manuelle Lüften nicht mehr notwendig ist. Wenn Sie aber dennoch eine frische Brise erleben möchten, können Sie auch weiterhin ihr Fenster öffnen.

Die Geräuschentwicklung bei einer Wohnraumlüftungsanlage hängt vom Aufstellort des Geräts und der Positionierung der Luftauslässe ab. Durch eine sorgfältige Planung und richtige Einregulierung der Anlage können diese Geräusche jedoch deutlich minimiert werden. Zusätzlich können Schalldämpfer in die Lüftungskanäle eingebaut werden.

Eine zentrale Wohnraumlüftung ist in der Regel leiser als eine dezentrale Anlage. Allerdings sollte dies nicht das einzige Auswahlkriterium sein. Insgesamt kann man sagen, dass moderne Wohnraumlüftungsanlagen so konzipiert sind, dass sie im Normalbetrieb keine störenden Geräusche verursachen.